Orthogonale Frequenzmultiplextechnik (OFDM) in der leitungsgebundenen optischen Hochgeschwindigkeitsübertragung

Die technologische Weiterentwicklung im Bereich der Telekommunikationsnetze wird ange­trieben von dem weiterhin stark zunehmenden Bedarf an Übertragungskapazität und von der Notwendigkeit, flexible, robuste und kosteneffiziente Lösungen bereitzustellen. Die Über­tragungstechnik leistet hierzu entscheidende Beiträge durch innovative Konzepte, die in jüngster Zeit in die optische Nachrichtentechnik Eingang gefunden haben. Dazu gehören moderne Verfahren der Modulation, der Kanalcodierung und Signalentzerrung. Als nächster Schritt wird eine Steigerung der Übertragungsbitrate auf 100 Gb/s unter Verwendung eines modifizierten Ethernet-Protokolls erwartet. Dies stellt höchste Geschwindig­keitsan­forderun­gen an die digitale Signalverarbeitung (DSV), die durch Übertragungskonzepte mit Potenzial zur Parallel­isierbarkeit entschärft werden können.

Die Anwendung eines Mehrträgerverfahrens zielt in diese Richtung. Mehrträgerver­fahren, wie OFDM (Orthogonal Frequency Division Multiplex) und DMT (Discrete Multitone) werden in der Funkkommunikation und in der DSL-Technik (Digital Subscriber Line) bereits erfolgreich eingesetzt. Für die optische Übertragung ist dieses Verfahren jedoch neu und noch nicht weitergehend untersucht oder erprobt. Es ergeben sich jedoch auch hier viel versprechen­de Möglichkeiten, wie die sehr einfache Entzerrung oder der noch moderate Implementierungsaufwand mit elektronischer Signalverarbeitung.

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Details

Laufzeit: seit 10/2007
Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft
Partner:Lehrstuhl für Nachrichten- und Übertragungstechnik, Christian-Albrechts-Universität Kiel

Publikationen

Beteiligte Mitarbeiter

Zuletzt aktualisiert am 03.06.2008 von H. Paul
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