In zellularen mobilen Kommunikationsnetzen ermöglichen Relay-Konzepte wirkungsvoll und kostengünstig flächendeckend hohe Datenraten. Relays verringern einerseits den Pfadverlust, andererseits können sie Diversität ausnutzen und ohne Anschluss an das Backbone-Netz zur kooperativen Übertragung beitragen. In diesem Projekt sollen geeignete Zugriffs- und Übertragungsverfahren für Relay-Netzwerke untersucht werden. Während orthogonale Verfahren wie TDMA oder FMDA einfache Empfängerstrukturen erlauben, jedoch eine zellweite Synchronisation mit entsprechendem Signalisierungsaufwand erfordern, soll mit dem nichtorthogonalen Verfahren IDMA eine aufwändige Synchronisation auf Kosten erhöhter Interferenz und eines dadurch erhöhten Detektionsaufwands vermieden werden.
| Laufzeit: | seit 10/2007 |
| Förderung: | Deutsche Forschungsgemeinschaft |
| Partner: | Institut für Nachrichtentechnik (INT), Universität Rostock |